Nervt Dich auch, dass nahezu alles was Du kaufst in Plastik verpackt ist? Willst Du etwas gegen die Verpackungsflut tun, hast aber Bedenken dass das aufwendig und zu anstrengend ist? Du weisst nicht wie Du damit anfangen sollst?

Hier hab ich ein paar einfach umzusetzende Tipps für Dich, mit denen Du heute noch starten kannst Verpackungsmüll zu vermeiden

1) Verzichte auf Papiertüten und Seidenpapier beim Bäcker:
Brot und Semmeln kann man sich beim Bäcker einfach in die Hand geben lassen und dann in die mitgebrachte Stoff- oder Leinentasche stecken. Zuhause kann man das Brot entweder in einem Brotkasten aufbewahren oder gleich in der Leinentasche lassen. Bleiben Backwaren in einer Papiertüte, trocknen sie ohnehin schnell aus.

2) Nutze das Mehrwegsystem:
Für Joghurt, Milch, Säfte und andere Getränke gibt es zum Glück in nahezu jedem Supermarkt eine Alternative aus Glas mit Pfand. Auch die Rückgabe ist dank der flächendeckenden Ausstattung mit Leergutautomaten kein Problem mehr.
Zusätzlich kann man mit dem Pfand auch etwas Gutes tun: an vielen Automaten befindet sich mittlerweile eine Spendenbox für Pfandbons, die einem wohltätigen Zweck wie z.B. lokalen Lebensmittel Tafeln zugutekommen.

3) Kaufe keine Plastikspender für Handseife, Duschgel Verpackungen und Shampoo mehr
Was früher gut war, ist es immer noch: eine gutes Stück Seife. Es gibt viele tolle Seifen, die hautpflegend, ergiebig und gut duftend sind. Auch die Auswahl an festen Duschgels, Deos und Shampoos ist mittlerweile groß, z.B. von Lamazuna und Rosenrot. Der große Vorteil: sie halten oft sehr lange und man spart daher auch nicht nur Verpackung, sondern auch Geld.

4) Bring your own – Kaffeebecher, Essensbehälter und Besteck
OK, es ist 2019 und wahrscheinlich machen das schon die meisten, aber falls nicht: bitte keinen Kaffee im Pappbecker mit Plastikdeckel kaufen. Es gibt Mehrwegbecher aus Naturmaterialien oder echt tolle aus Stahl, vielleicht schenkst Du einem lieben Menschen der noch die Wegwerfvariante lebt einfach einen zum Geburtstag?
Aber auch das Essen-to-go kann verpackungsfrei ganz easy funktionieren. Deponier einen Behälter und Besteck für die Mittagspause im Büro, an Deinem Arbeitsplatz oder in Uni/Schule etc. Die meisten Restaurants, Snackbars und Bistros freuen sich sehr, wenn auch sie selbst keine Verpackung ausgeben müssen. Oft gibt es sogar das Essen ein wenig günstiger dafür.

5) Kaufe auf Wochenmärkten und an Obst- und Gemüseständen
Ich liebe den kleinen Ratsch mit dem Gemüsehändler bei uns im Viertel und schätze es, auf dem Markt die Äpfel erst kosten zu dürfen, bevor ich sie kaufe.
Statt in Plastik wie im Supermarkt, packt man mir dort auch meinen Einkauf in meine mitgebrachten Taschen. Sogar beim Feinkosthändler darf ich meine Behälter mitbringen und er füllt mir dort Oliven, Antipasti oder Salate hinein.
Sprich einfach mal die Händler in Deiner Umgebung an, oft ist es kein Problem eigene Behältnisse mitzubringen.


Das sind nur 5 von vielen einfachen Änderungen im Alltag, die schon einen grossen Unterschied machen. Alles was wir tun, macht einen Unterschied und alles was DU tust, beeinflusst immer Deine Umwelt. Schluss mit schlechten Nachrichten, wir machen jetzt unsere eigenen GOOD NEWS 🙂


Hast Du noch weitere Ideen? Ich freue mich von Dir zu hören


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